Sankt Martin in der Tüte und im TV

Ein weiteres Fest im Jahreskreis musste in diesem Jahr anders als gewohnt stattfinden - man mag das böse „C-Wort“ eigentlich nicht mehr verwenden, aber die Martinsgeschichte am Feuer, der Laternenumzug und der Umtrunk mit Punsch und Lebkuchen mussten wegen der aktuellen Auflagen in anderer Weise stattfinden.

Wir haben versucht, den Abend dennoch gemütlich zu gestalten. Am Nachmittag haben wir die Ausstattung dafür in die Wohngruppen gebracht: Tüten mit Punsch, Lebkuchen und Liedblättern mit Martinsliedern. Dazu gab es die Einladung, die Martinsgeschichte am Abend über den Kirchenkanal im TV zu hören und zu sehen.

Um 18:00 Uhr wurde dann die Geschichte des heiligen St. Martin in Bildern und Texten in die Wohngruppen übertragen.

Martin als ein Mann, der einfach geholfen hat – einfach!

Not sehen und einfach helfen ist eine wunderbare Eigenschaft, die uns auch heute noch gut zu Gesicht steht. Martin hat das geteilt, was er hatte. Wenn wir seine Geschichte mit offenem Herzen hören, bleibt die Frage, was können wir teilen, um die Not in dieser Welt zu lindern?

 

(Christa Tottmann für den Pastoralrat)

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