Helden werden ausgezeichnet

„Ihr seid unsere Helden“ – welch tolle Anrede! Gerade dieser bediente sich die Geschäftsleitung der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, als sie Lebkuchenherzen persönlich an alle 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilte.

Helden genannt zu werden und das Wort Helden in dicken Zuckerlettern auf den Herzen geschrieben zu sehen mag zum einen eine sehr schöne Auszeichnung sein, ist jedoch auch eine nicht zu unterschätzende Verpflichtung.

Aber, wie die Hausverantwortlichen mitteilen, sei das Geschenk der Tat gefolgt. „Ihr seid unsere Helden“ – ganz einfach, weil Ihr schon seit Wochen unter Extrembedingungen „hohe Einsatzbereitschaft“ an den Tag legt, lautet eine der Begründungen für das herzliche Geschenk.

Dabei loben die Lebkuchenherzenspender vor allem die „enorme Flexibilität“ und „bewundernswerte Solidarität“, die die Mitarbeitenden unter Beweis stellen.

Ausgezeichnet habe sich die Hausgemeinschaft auch durch ihren „tollen Ideenreichtum“. Immer wieder höre man von wohl durchdachten Aktionen, die Mitarbeitende und Bewohner in dieser Ausnahmesituation unternähmen. Ob nun im kulturellen, sportlichen, hauswirtschaftlichen oder auch spielerischen Bereich, vieles werde ausprobiert und ins Alltagsleben durchaus neu integriert. Ein unverkennbares Markenzeichen der Barmherzigen Brüder Gremsdorf bleibe zudem die große Menschlichkeit, betont die Geschäftsführung.

Die hervorragend ausgearbeitete Schichtarbeitsregel, der sich nicht nur die Mitarbeitenden der Wohngruppen, sondern auch die aus den Förder-, Seniorentages- und Werkstätten ohne Wenn und Aber stellen, ermögliche zudem „große Stabilität“ – ein sicherer Beweis: „Ihr alle seid unsere Helden“.

Das Corona-Virus habe bisher unserer Haus- und Dienstgemeinschaft sehr viel abverlangt, ohne dass die Einrichtung in irgendeiner Art und Weise darauf vorbereitet gewesen sei. Aber,  da man wisse, dass es so viele Helden bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf gebe, habe man auch die berechtigte Hoffnung, dass man solche große Krisen gemeinsam meistern werde, so der Dank der Geschäftsführung.

Denn irgendwann wird der Corona-Abschiedsgruß schließlich lauten: „Weil Ihr Helden ward!“

 

(Johannes Salomon)

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