Gastfreundschaft als besonderer Wert

v.l.n.r.: Provinzial Frater Benedikt Hau, Angela Lorz, Renate Dellermann, Hans Firnkes, Emma Hübner, Barbara Wichert, Geschäftsführer Günther Allinger

Es gehört zur Tradition der Dienstgemeinschaft der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, langjährige Mitarbeiter würdig zu ehren.

Und so ließ es sich auch in diesem Jahr der höchste Vertreter der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder in Bayern, Provinzial Frater Benedikt Hau, nicht nehmen, zu dieser Feier nach Gremsdorf zu kommen.

Der Geschäftsführer der Einrichtung für Menschen mit Behinderung, Günther Allinger, nahm die Ehrung von 84 langjährigen Mitarbeitern zum Anlass“, die „Betreuungssituation in Gremsdorf“ als sehr stabil zu bezeichnen. Gerade für die Betreuten sei dies eine wichtige Bedingung für ihre vertrauensvolle Entwicklung.

Wenn auch die Forschung von Pflegerobotern immer mehr voranschreite, so „setze ich dagegen auf die Menschen, die engagiert für die Betreuten über Jahre hinweg Förderung und Hilfe gewährleisten“, sagte der Einrichtungsleiter.

Allinger gestand ein, dass es nicht immer einfach sei, den täglichen Dienst mit Freude und Liebe zu tun, „dennoch dürfen wir nie aufgeben, wenn es um den Menschen und die Menschlichkeit geht“.

Frater Benedikt Hau hob die Gastfreundschaft als besonderen Wert in der Betreuungsarbeit bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf hervor. Sie werde erlebbar und erfahrbar durch „besondere Fürsorge, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Schutz“.

Wer bis zu 30 Jahre seinem Dienst treu bleibe, habe wohl verschiedene Motivationen dafür, sagten Beatrice Eichhorn und Hanne Staudigel von der Mitarbeitervertretung. Sie nannten die gute Beziehung zu den Kollegen, die Wertschätzung ihrer Arbeit, die Work-Life-Balance sowie die jeweiligen Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungsangebote. Die vielen langjährigen Mitarbeiter seien wohl ein Indiz dafür, dass es diese Faktoren bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf besonders gebe.

Für 330 Bewohner und 250 Beschäftigte bedankte sich deren Vertreterin, Nicole Jurasch, bei den Mitarbeitern dafür, dass „ihr immer für uns da seid, uns helft und ein offenes Ohr für unsere Anliegen habt“.

In einer kurzen Besinnung erinnerte die Pastoralratsvorsitzende, Christa Tottmann, die zahlreichen Gäste an das Wort „Danke“. Denn wenn wir danken, „rückt das Gute in den Mittelpunkt, wird aus dem Vielen das Wesentliche“. Jeder Mitarbeiter höre durchaus gerne einmal „dieses kleine Wort als ein ganz starkes Instrument der Personalentwicklung“.

Musikalisch führte die Mitarbeitern Katrin Heinz-Karg am Klavier durch den Jubiläumstag, der seinen Abschluss bei einem gemeinsamen Mittagessen fand.

24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für 10, 15 für 15 Jahre Barmherzige Brüder Gremsdorf geehrt.

Auf 20 Jahre blicken zurück: Barbara Beck, Roswitha Behr, Theodor Bretterreich, Gabriele Dengler, Cäcilia Farlock, Bernhard Frank, Elke Graf, Susanne Hartwich, Andrea Holzberger, Angelika Keyser, Corinna Klyeisen, Jochen Kleetz, Michael Koch, Manfred Köberlein, Irina Konjaev, Gerda Motz, Rita Müller, Frank Neuhaus, Reginald Niksch, Anita Schmitt, Jörg Sieland, Christa Tottmann, Nina Weiß, Paulus Wenzel, Simone Werner-Vicedom, Udo Wölfel.

Mit einer Geldzuwendung für ihr 25-jähriges Jubiläum wurden bedacht: Miriam Ackermann, Kunigunda Dolezal, Lucia Grossmayer, Hedwig Kaiser, Sabine Langgut, Britt Raber, Isolde Sturm, Lutz Tamaschke.

Provinzial Frater Benedikt Hau und Geschäftsführer Günther Allinger bedankten sich für das 30-jährige Dienstjubiläum bei Renate Dellermann, Hans Firnkes, Emma Hübner, Angela Lorz, Elisabeth Trick und Barbara Wichert.

 

(Johannes Salomon)

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