„Fangen wir an, Gutes zu tun“

Sommerfest der Barmherzigen Brüder Gremsdorf

Unter der Anleitung von Naturwerkstattleiterin Laura Nützel fertigen Besucher ein Insektenhaus

Traditionell beginnen die Barmherzigen Brüder Gremsdorf ihr Sommerfest mit einer Eucharistiefeier, oder wie es in diesem Jahr der Regensburger Pater des Hospitalordens, Thomas Väth, übersetzte mit einer Danksagung.

Väths Hauptbotschaft an die vielen Gottesdienstbesucher, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann (SPD) und Walter Nussel (CSU), die Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken, Dr. Ute Salzner, sowie der Gremsdorfer Bürgermeister Norbert Walter, lautete: „Hören wir auf, Schlechtes zu tun, fangen wir vielmehr an, Gutes zu tun.“

Allein für den Monat Juni fielen ihm spontan zehn Dinge ein, die man tun sollte, sagte der Ordenspriester. So zum Beispiel frische Erdbeeren essen, oder auf das Sommerfest gehen. Wichtig sei es jedoch auch, so Pater Väth, immer wieder einmal Danke zu sagen  - und zwar  allen Menschen um uns herum, aber auch allen Frauen und Männern, die bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf leben, wohnen, arbeiten und gefördert werden. Ein Dankeschön haben auch diejenigen verdient, die dies möglich machen.

Außerdem sei es wieder einmal an der Zeit, Gott zu danken, dass er mit uns ist, dass er uns mag und uns liebt, genau so, wie wir sind.

Der liturgische Tanzkreis der Einrichtung sowie der Hauschor, unter der Leitung von Irina Konjaev, umrahmten den feierlichen Gottesdienst.

Angeführt vom Musikverein Frensdorf und Umgebung e.V. zogen anschließend Bewohner, Mitarbeiter und zahlreiche Gäste in einem langen Zug durchs Gelände der Barmherzigen Brüder Gremsdorf.

Bei schwül-warmen Temperaturen luden die Gastgeber anschließend zum Mittagessen. Deftiges und Vegetarisches wurde aufgetischt.

Rund 30 verschiedene Angebote gab es auf dem weitläufigen Gelände. Ob Flohmarkt, Bogenschießen oder Schnappschussecke, Kuchenspezialitäten, Bioeiscreme oder Waffelstand, für Jung und Alt und jedem Geschmack hatten die Barmherzigen Brüder Gremsdorf ganz speziell vorgesorgt.

Die Einrichtung für Menschen mit Behinderung lud auch zu Mitmachaktionen ein. So konnten die Gäste ihr Talent beim Stäbchenweben, Bauen von Insektenhäusern oder auf dem Sportparcours erproben.

Für den musikalischen Background sorgte neben der Frensdorfer Musikkapelle auch noch der Seemannschor „Die Aischgrund Schipper“ aus Neustadt mit maritimem Liedgut. 

 

(Johannes Salomon)

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