Endlich wieder an einem Tisch

Werkstattrat und Frauenbeauftragte nahmen nach langer Zeit ihre regelmäßigen Sitzungen mit dem Werkstattleiter wieder auf.

Genau genommen war es nicht nur ein Tisch, an dem Werkstattrat, Frauenbeauftragte und Werkstattleitung Anfang September wieder zusammenkamen. Doch trotz der strengen Abstands- und Hygienevorschriften waren die Beteiligten froh, mit dieser ersten gemeinsamen Sitzung ein weiteres Stück Normalität zurückzugewinnen. Denn Corona hat nicht nur ihren Werkstattalltag grundlegend verändert, auch die Gremienarbeit musste sich den außergewöhnlichen Bedingungen anpassen und teilweise neue Wege gehen.

Während des Betretungsverbots der Werkstatt bedeutete dies, den Austausch untereinander und mit der Werkstattleitung vorerst über die Ferne zu organisieren. So nutzten die Mitglieder die Möglichkeit, sich über wöchentliche Telefonate mit ihren Unterstützerinnen auf dem Laufenden zu halten, wichtige Fragen weiterzuleiten, aber auch auf Probleme aufmerksam zu machen.

Wenige Wochen nachdem die Werkstatt den Betrieb stufenweise wieder aufgenommen hatte, konnten schließlich auch Werkstattrat-Sitzungen wieder in gewohnter Regelmäßigkeit stattfinden und anstehende Themen wie Urlaub und Werkstattlohn persönlich miteinander besprochen und diskutiert werden – immer noch mit Abstand und anfangs noch im Freien, aber deshalb nicht weniger motiviert.

„Wir haben viel zu tun, freuen uns aber, jetzt wieder richtig loszulegen!“, so Nicole Jurasch, die Vorsitzende des Werkstattrates nach einer arbeitsreichen gemeinsamen Sitzung mit den Frauenbeauftragten. Mit Energie und guten Ideen wollen sich die beiden Gremien dafür einsetzen, die kommenden Wochen und Monate mit und trotz Corona für die Beschäftigten der Werkstatt so angenehm wie nur möglich zu machen.

(Julia Kracker)

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