Jubilarin bittet um Spenden statt Geschenke

v.l.n.r.: Miriam Ackermann, Teamleiterin der Förderstätte; Ingelore Barthelmäs, Jubilarin; Herbert Fiederling, Vorsitzender des Freundeskreises; Beate Barthelmäs im Massagesessel mit ihrer Mutter Silvia Barthelmäs; Fritz Barthelmäs; Günther Allinger, Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder Gremsdorf

Ein gemütlicher Massagesessel und ein Lichterregen im Wert von 1500 Euro konnten für die Förderstätte der Barmherzigen Brüder Gremsdorf als ein neuer Ort der Entspannung und als Therapiemittel angeschafft werden, weil eine großzügige Spenderin auf persönliche Geburtstagsgeschenke verzichtete.

„Nichts ist schöner, als wenn jemand seinen Geburtstag zur Verfügung stellt und sagt: Ich hab‘ sowieso schon alles, was ich brauche und will es einem guten Zweck, den Menschen mit Behinderung, zukommen lassen“, rühmte Herbert Fiederling, der Vorsitzende des Freundeskreises der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, die Jubilarin Ingelore Barthelmäs.

Schon seit einigen Jahren engagiert sie sich zusammen mit ihrem Mann Fritz Barthelmäs im Freundeskreis. Zu ihrem 75. Geburtstag hatte sich Ingelore Barthelmäs statt der üblichen Präsente von ihren Gästen Geldgaben erbeten, was sie von Herzen gerne für einen guten Zweck weitergeben wollte. Nun dürfen sich viele Menschen mit Handicap über Geschenke freuen. Schon einmal rief ihr Mann anlässlich seines 80. Geburtstages seine Gäste auf, für die Einrichtung, in der sein Enkelkind so gut versorgt werde, Geld zu spenden.

Worte des Dankes fand der Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder, Günther Allinger: "Der Hilfebedarf wächst, gleichzeitig werden die finanziellen Mittel immer knapper. So sind wir praktisch bei diesen Therapiemitteln auf Spenden angewiesen, weil sich diese Entspannungsangebote sonst in der Tat nicht finanzieren lassen. Daher sind wir für jede Unterstützung dankbar."

(Ingrid Cammarano)

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