Die Impfaktion beginnt

Am Dienstag, 9. Februar 2021 ging es endlich los. Nach wochenlanger, akribischer Vorbereitung erhielten die ersten Personen in der Einrichtung Barmherzige Brüder Gremsdorf die Corona-Schutzimpfung.

Gemäß der offiziellen Priorisierung wurde die Reihenfolge der impfwilligen Klienten und Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Impfzentrum Erlangen-Höchstadt festgelegt. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, waren verschiedenste Bereiche der Einrichtung beteiligt, so zum Beispiel aus Fach- und Sozialdienst, Hauswirtschaft, Ambulanz, Werkstatt sowie mehrere Leitungskräfte aus unterschiedlichen Abteilungen des Hauses. Das interne Impfzentrum befindet sich im Anbau der Werkstatt 1. Die Räumlichkeiten wurden nach einem festgelegten Konzept eigens für diesen speziellen Verwendungszweck so umgestaltet, sodass sie den strengen Schutz- und Hygienevorschriften entsprechen. Die ausgefeilten Abläufe und vor allem die „hervorragende interne Zusammenarbeit“ seien „die absoluten Erfolgsgaranten“ des internen Impfzentrums, lobte Ute Häußer, Leiterin des Fachdienstes, ihre Kollegen sowie nicht zuletzt auch die Klienten. Diese hätten sich von ihrer besten Seite gezeigt. Was ihnen dabei besonders entgegenkäme, sei, so Häußer, dass sie gemeinsam mit den ihnen vertrauten Mitarbeitern geimpft würden. Dies helfe sehr, die Aufregung zu bewältigen.

Erste Stimmen von frisch geimpften Personen verrieten, dass es „prima“ gelaufen sei. „Ich hatte keine Angst, und es hat gar nicht wehgetan“, sagte ein Bewohner.

Im Vorfeld hatte sich bereits abgezeichnet, dass die Impfbereitschaft in der Einrichtung mit etwa 75 Prozent, sowohl bei Bewohnern als auch bei Mitarbeitern außergewöhnlich hoch war. In der Summe hatten sich knapp 700 Personen für die Impfung bereiterklärt. Dies sei „Rekord in der Region“, konstatierte Jennifer Dietzel, Koordinatorin der mobilen Impfteams des Impfzentrums Erlangen-Höchstadt.

 

(Anna Krug)

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