Der Segen an Allerheiligen

Der Segen an Allerheiligen durch den Seelsorger Peter Jankowetz und Jürgen Mönius, unterstützt durch Irina Konjaev an der Orgel

Allerheiligen und Allerseelen sind Gedenktage, an denen wir der Verstorbenen gedenken.

In dieser Tradition erinnern wir uns an Allerheiligen an Menschen unserer Hausgemeinschaft, die seit dem letzten Allerheiligentag verstorben sind. Wir erinnern uns, betrachten ihre Bilder und entzünden eine Kerze für sie. Nach dem Gottesdienst gehört der Gang zum Friedhof zu dieser Tradition.

Doch auch dieser Brauch ist in diesem Jahr ausgesetzt. Ganz im Sinne des Abstandhaltens sprach Seelsorger Peter Jankowetz den Segen zu Allerheiligen von der Kirche aus, mit Bildern und mit Kerzenlicht ließ er die Erinnerung an unsere früheren Wegbegleiter aufleuchten. Sieben Namen, sieben Bilder, sechs Männer und eine Frau. In der Erinnerung sind sie uns nah.

Allerheiligen und Allerseelen ist aber nicht nur Erinnerung, sondern auch Glaube: Gott hält die Sieben in seiner Hand, im Leben und im Tod. Gott hält auch uns in seiner Hand.

„Es gibt einen Gott. Sagt mir mein Glaube.

Wir werden weiterleben. Sagt mir meine Hoffnung.

Wer mir wichtig ist, kann ich nicht vergessen. Sagt mir meine Liebe.“

 

(Christa Tottmann)

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