Die Geschichte der Barmherzigen Brüder Gremsdorf

Als im Herbst 1895 die Ordensbrüder in Gremsdorf einzogen, übernahmen sie ein Gebäude, welches um das Jahr 1742 erbaut, 1803 säkularisiert worden war und einige Jahrhunderte vorher als Amtsschloss der ehemaligen Benediktinerabtei Michaelsberg in Bamberg gedient hatte. In den Räumlichkeiten sollten Männer mit geistiger Behinderung aufgenommen und betreut werden.

Aufbau und Entwicklung

Nach erheblichen Schwierigkeiten durch große Armut im 1. Weltkrieg und die Euthanasie im 2. Weltkrieg konnten die Barmherzigen Brüder im Jahr 1946 ihren Dienst an den Menschen mit Behinderung wieder aufnehmen. Neben strukturellen Entwicklungen im Haus und Neuerungen in der Betreuung wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts viele Neubauten, zur Verbesserung der Wohnqualität, realisiert. Neben den neuen Wohnhäusern entstand 1989 eine Fachschule für Heilerziehungspflege, und im Jahr 1990 nahm die Werkstatt für Menschen mit Behinderung ihren Betrieb auf.

Die Ordensleute sind 1994 aus Gremsdorf abgezogen, und seitdem unterliegt die Einrichtung einer weltlichen Führung. Im Haus Gremsdorf Leben, Wohnen und Arbeiten 320 Frauen und Männer mit einer geistigen und/oder psychischen Behinderung.

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